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57462 Olpe - Rüblinghausen |
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Der im südlichen Sauerland gelegene Ort Rüblinghausen
grenzt unmittelbar an die
Kreisstadt Olpe, die Autobahn A45
und ein im
Biggetal gelegenes Industriegebiet. Der Biggesee, Westfalens größte
Talsperre, liegt nur 1,5 km vom Ort entfernt.
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Zahlen & Fakten |
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Straßenplan |
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Sehenswertes |
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St. Matthäus-Kapelle |
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Mittelpunkt des Dorfes Rüblinghausen ist die über 275 Jahre alte St. Matthäus-Kapelle.
Eine 1699/1700 erbaute Holzkapelle musste dem heutigen Gotteshaus aus
Stein weichen. Sie wurde am 20. September 1734 eingeweiht. Die Kapelle gilt der Form nach als die schönste im Olper
Land, als ein Juwel des Barocks, und steht heute unter Denkmalschutz. Sie war anfangs dem hl.Leonhardus
geweiht und steht heute unter dem Patronat des hl. Matthäus.
Alljährlich im September begeht man in Rüblinghausen
das Patronatsfest mit einem festlich gestalteten Gottesdienst. |
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Kriegerehrenmal Rüblinghausen |
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Unterhalb der St.Matthäus-Kapelle befindet sich das Kriegerehrenmal
Rüblinghausen. Das Ehrenmal wurde als Gedenkstätte an die in den letzten
beiden Weltkriegen gefallenen Rüblinghauser Soldaten errichtet. Bereits
1938 wurde oberhalb des Dorfes am Birkendrust das erste ursprüngliche
Ehrenmal errichtet, welches dem Bau der Autobahn A45 im Jahre 1970 zum
Opfer fiel. Im Mai 1976 wurde das neu errichtete Ehrenmal auf dem
Kapellenanger in der Mitte des Dorfes eingeweiht. Erweitert wurde 1988
die Gedächtnisstätte um 2 Bronzegusstafeln mit den Namen und Geburts-
und Todesjahren der Gefallenen des letzten Krieges .
Mehr Informationen bietet die Broschüre "50
Jahre Kriegerehrenmal Rüblinghausen" von Christian Scheele. |
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Wegekreuz an der Brake |
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Seit uralten Zeiten steht ein Wegekreuz an der
unteren Brake oberhalb der Biggestraße, welches wohl ursprünglich als
Missionskreuz aufgestellt wurde.
Es trägt die Inschrift "Im Kreuz ist Heil".
1958 wurde das morsch gewordene Kreuz erneuert.
Zuletzt wurde ein neues Wegekreuz am 28. Februar 1997 durch Pastor
Hubertus Schmidt von der Heilig-Geist-Gemeinde eingeweiht. |
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Mariengrotte und Glöckchen beim "Heiligen
Wasser" |
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Seit über 50 Jahren existiert in den Rüblinghauser
Wäldern eine Mariengrotte mit Glöckchen. Sie befindet sich an dem Weg
vom "Heiligen Wasser" kommend Richtung Rüblinghausen an der unteren
Mark. Schon von weitem vernimmt man das leise Geläut zweier durch ein
kleines Wasserrad betätigter Glöckchen. Inmitten der Waldeinsamkeit lädt
ihr Klang zum stillen Verweilen ein.
Jedes Jahr am Ende des Marienmonats Mai findet eine
Prozession dorthin mit anschließender Andacht statt. |
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Das Kreuz beim "Hüppchen" oberhalb der
Alemicke |
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Das Kreuz wurde Anfang des Krieges von einem
antihitlerisch gesinnten Olper Bürger aufgestellt zum Zeichen der
Auflehnung gegen das damalige Regime. Es befand sich anfangs innerhalb
des auf der Höh befindlichen Tannenwaldes der Kirchengemeinde Olpe. Im
Jahr 1947 musste es dort den beginnenden Rodungsarbeiten weichen.
Im Sommer wird es mit Blumen geschmückt. Für den Besucher findet sich
hier ein stilles Plätzchen zum Verweilen. |
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Berühmte Rüblinghauser Bürger
(Quelle: Olpe in Geschichte und Gegenwart 5
(1997)) |
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Bildhauer Johann Nikolaus Düringer |
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Johann Düringer war ein bedeutender Barockbildhauer. Auch im südlichen
Sauerland geben viele wertvolle Werke Zeugnis von seinem Wirken. Seine
Wiege stand in Großwenkheim bei Bad Neustadt an der Fränkischen Saale.
Hier erblickte er als Sohn der Eheleute Nikolaus Düringer und Elisabeth Heepin am 20. April 1700 das Licht der Welt. Wie aus den Kirchenbüchern
von Hadamar hervorgeht, hielt sich die Familie Düringer ab 1718 dort
auf. Um 1730 übersiedelte Johann Nikolaus Düringer nach Rüblinghausen.
Hier wohnte er in dem von Pfarrer Ermert neben der alten
Leonhardus-Kapelle errichteten Haus. Am 29. Oktober 1735 vermählte sich
Düringer mit Maria Catharina Sinn aus Fredeburg. Bis zu seinem Tode im
Jahr 1756 wohnte er in Rüblinghausen in dem Haus, das noch lange Zeit
später als "Bildhaiers" Haus die Erinnerung an den Bildhauer wach hielt.
Die Grundschule in der Rüblinghauser Straße und die Düringerstraße
darüber wurden nach ihm benannt.
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weitere
Infos
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Pater Johannes Dahlenkamp |
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Als bedeutender Sohn des Dorfes gilt der Steyler Pater Johannes
Dahlenkamp, der 40 Jahre lang segensreich in der Chinamission wirkte.
Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten im Reich der Mitte wurde
seine religiöse Tätigkeit verboten, und er wurde dort für 3 Jahre
eingekerkert. Nach einem mit viel Gottvertrauen in dieser Zeit
ertragenen Martyrium wurde er im Jahr 1953 des Landes verwiesen. Er
kehrte in seine Heimat zurück. Hier bereitete man ihm einen herzlichen
Empfang. Danach wirkte er als Krankenhausgeistlicher in Wipperfürth. Er
verstarb am 31. März 1966. Seine letzte Ruhestätte fand Dahlenkamp auf
dem Friedhof des Missionshauses des Steyler Ordens in St. Augustin bei
Bonn.

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Heimatforscher Norbert Scheele |
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Der gebürtige Rüblinghauser Norbert Scheele war neben seinem Lehrberuf ein
weit über die Grenzen seiner sauerländischen Heimat hinweg bekannter und
geschätzter Heimat- und Familienforscher. Seine zahlreichen
heimatkundlichen Bücher, Schriften und Beiträge sind von hohem Wert für
die sauerländische Heimatforschung. 40 Jahre lang war Norbert Scheele
Schriftleiter der Heimatblätter und Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Er
war bis zu seiner Pensionierung Rektor an der Hauptschule in Gerlingen
und verstarb am 28. September 1978.
1995
wurde in Olpe auf dem Kimicker Berg eine Straße nach Norbert Scheele
benannt. |
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