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RUEBLINGHAUSEN

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57462 Olpe - Rüblinghausen

 


Der im südlichen Sauerland gelegene Ort Rüblinghausen grenzt unmittelbar an die  Kreisstadt Olpe, die Autobahn A45 und ein im Biggetal gelegenes Industriegebiet. Der Biggesee, Westfalens größte Talsperre,  liegt nur 1,5 km vom Ort entfernt.


 

Inhalt:    

Zahlen & Fakten Sehenswertes  
    Straßenplan   Berühmtheiten  

 

   Zahlen & Fakten  
 

 

 

 

 

 

 

 

Land    Bundesrepublik Deutschland BRD
Bundesland    Nordrhein-Westfalen NRW
Regierungsbezirk    Arnsberg
Kreis    Kreis Olpe
Stadt    Stadt Olpe
Fläche 2  km2
Höhe 315  m ü. NN    (In der Trift)
  324  m ü. NN    (Kapelle)
  465  m ü. NN    (Mark)
Einwohner 1000  gesamt
Postleitzahl 57462  
Vorwahl 02761  
Geografische Lage    Koordinaten: 51° 01' n. Br., 7° 50' ö. L.
Kfz-Kennzeichen OE  
 
 


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    Straßenplan  
 

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   Sehenswertes  
 
  St. Matthäus-Kapelle


Mittelpunkt des Dorfes Rüblinghausen ist die über 275 Jahre alte St. Matthäus-Kapelle. Eine 1699/1700 erbaute Holzkapelle musste dem heutigen Gotteshaus aus Stein  weichen. Sie wurde am 20. September 1734 eingeweiht.  Die Kapelle gilt der Form nach als die schönste im Olper Land, als ein Juwel des Barocks, und steht heute unter Denkmalschutz. Sie war anfangs dem hl.Leonhardus geweiht und steht heute unter dem Patronat des hl. Matthäus.

Alljährlich im September begeht man in Rüblinghausen das Patronatsfest mit einem festlich gestalteten Gottesdienst.

 

  Kriegerehrenmal Rüblinghausen




Unterhalb der St.Matthäus-Kapelle befindet sich das Kriegerehrenmal Rüblinghausen. Das Ehrenmal wurde als Gedenkstätte an die in den letzten beiden Weltkriegen gefallenen Rüblinghauser Soldaten errichtet. Bereits 1938 wurde oberhalb des Dorfes am Birkendrust das erste ursprüngliche Ehrenmal errichtet, welches dem Bau der Autobahn A45 im Jahre 1970 zum Opfer fiel. Im Mai 1976 wurde das neu errichtete Ehrenmal auf dem Kapellenanger in der Mitte des Dorfes eingeweiht. Erweitert wurde 1988 die Gedächtnisstätte um 2 Bronzegusstafeln mit den Namen und Geburts- und Todesjahren der Gefallenen des letzten Krieges  .

Mehr Informationen bietet die Broschüre "50 Jahre Kriegerehrenmal Rüblinghausen" von Christian Scheele.

 

  Wegekreuz an der Brake


Seit uralten Zeiten steht ein Wegekreuz an der unteren Brake oberhalb der Biggestraße, welches wohl ursprünglich als Missionskreuz aufgestellt wurde.
Es trägt die Inschrift "Im Kreuz ist Heil".

1958 wurde das morsch gewordene Kreuz erneuert.
Zuletzt wurde ein neues Wegekreuz am 28. Februar 1997 durch Pastor Hubertus Schmidt von der Heilig-Geist-Gemeinde eingeweiht.

 

  Mariengrotte und Glöckchen beim "Heiligen Wasser"


Seit über 50 Jahren existiert in den Rüblinghauser Wäldern eine Mariengrotte mit Glöckchen. Sie befindet sich an dem Weg vom "Heiligen Wasser" kommend Richtung Rüblinghausen an der unteren Mark. Schon von weitem vernimmt man das leise Geläut zweier durch ein kleines Wasserrad betätigter Glöckchen. Inmitten der Waldeinsamkeit lädt ihr Klang zum stillen Verweilen ein.

Jedes Jahr am Ende des Marienmonats Mai findet eine Prozession dorthin mit anschließender Andacht statt.

 

  Das Kreuz beim "Hüppchen" oberhalb der Alemicke


Das Kreuz wurde Anfang des Krieges von einem antihitlerisch gesinnten Olper Bürger aufgestellt zum Zeichen der Auflehnung gegen das damalige Regime. Es befand sich anfangs innerhalb des auf der Höh befindlichen Tannenwaldes der Kirchengemeinde Olpe. Im Jahr 1947 musste es dort den beginnenden Rodungsarbeiten weichen.

Im Sommer wird es mit Blumen geschmückt. Für den Besucher findet sich hier ein stilles Plätzchen zum Verweilen.

 

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   Berühmte Rüblinghauser Bürger     (Quelle: Olpe in Geschichte und Gegenwart 5 (1997))  

  Bildhauer Johann Nikolaus Düringer

 


Johann Düringer war ein bedeutender Barockbildhauer. Auch im südlichen Sauerland geben viele wertvolle Werke Zeugnis von seinem Wirken. Seine Wiege stand in Großwenkheim bei Bad Neustadt an der Fränkischen Saale. Hier erblickte er als Sohn der Eheleute Nikolaus Düringer und Elisabeth Heepin am 20. April 1700 das Licht der Welt. Wie aus den Kirchenbüchern von Hadamar hervorgeht, hielt sich die Familie Düringer ab 1718 dort auf. Um 1730 übersiedelte Johann Nikolaus Düringer nach Rüblinghausen. Hier wohnte er in dem von Pfarrer Ermert neben der alten Leonhardus-Kapelle errichteten Haus. Am 29. Oktober 1735 vermählte sich Düringer mit Maria Catharina Sinn aus Fredeburg. Bis zu seinem Tode im Jahr 1756 wohnte er in Rüblinghausen in dem Haus, das noch lange Zeit später als "Bildhaiers" Haus die Erinnerung an den Bildhauer wach hielt. Die Grundschule in der Rüblinghauser Straße und die Düringerstraße darüber wurden nach ihm benannt.

ð weitere Infos                            

 

  Pater Johannes Dahlenkamp

 


Als bedeutender Sohn des Dorfes gilt der Steyler Pater Johannes Dahlenkamp, der 40 Jahre lang segensreich in der Chinamission wirkte. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten im Reich der Mitte wurde seine religiöse Tätigkeit verboten, und er wurde dort für 3 Jahre eingekerkert. Nach einem mit viel Gottvertrauen in dieser Zeit ertragenen Martyrium wurde er im Jahr 1953 des Landes verwiesen. Er kehrte in seine Heimat zurück. Hier bereitete man ihm einen herzlichen Empfang. Danach wirkte er als Krankenhausgeistlicher in Wipperfürth. Er verstarb am 31. März 1966. Seine letzte Ruhestätte fand Dahlenkamp auf dem Friedhof des Missionshauses des  Steyler Ordens in St. Augustin bei Bonn.



 

  Heimatforscher Norbert Scheele

 


Der gebürtige Rüblinghauser Norbert Scheele war neben seinem Lehrberuf ein weit über die Grenzen seiner sauerländischen Heimat hinweg bekannter und geschätzter Heimat- und Familienforscher. Seine zahlreichen heimatkundlichen Bücher, Schriften und Beiträge sind von hohem Wert für die sauerländische Heimatforschung. 40 Jahre lang war Norbert Scheele Schriftleiter der Heimatblätter und Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Er war bis zu seiner Pensionierung Rektor an der Hauptschule in Gerlingen und verstarb am 28. September 1978.
1995 wurde in Olpe auf dem Kimicker Berg eine Straße nach Norbert Scheele benannt.

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